5 Dinge, die Mikromobilität großartig machen

"Mikromobilität ist eine ernste Angelegenheit mit einer ernsten Mission. Es geht darum, den Menschen die Städte zurückzugeben und gleichzeitig den Planeten zu retten. In diesem Blogpost werde ich 5 Dinge hervorheben, die meiner Meinung nach am wichtigsten sind. Ein Teil des Inhalts ist einem großartigen Blogpost von Florent Crivello zu diesem Thema entnommen. Kudos an dich, mein Freund."

1. Effizienz

Stell dir vor, du hörst Joy Division auf der Harmon-Kardon-Hifi-Anlage, die Sitzheizung heizt den Allerwertesten, der Milchkaffee im Becherhalter und das gemütliche Dach schützt die Kopfhaut vor Feuchtigkeit. Das Leben ist schön, oder? Naja, du als Mensch, wiegst etwa 80 kg. Das Auto wiegt etwa 1500 kg. Der Mensch macht etwa 5 % des Gesamtgewichts aus. Wenn du Benzin oder ähnliches in den Tank füllst, ist der Wirkungsgrad etwa 35 %, da der Rest in Wärme umgewandelt wird. Berechnen wir doch mal die Energieeffizienz. 5 % x 35 % = 1,75 %. Das Geld, das du in Benzin steckst, wird nur zu 1,75 % dazu verwendet, dich zu bewegen, der Rest wird für die Fortbewegung des Autos verwendet oder verschwindet durch die abgegebene Wärme. Das ist schmerzhaft.

Vergleiche dies mit einem kleinen Elektrofahrzeug, bei dem sich das Gewichtsverhältnis verschiebt. Der Elektromotor wandelt 85 % der Energie in Bewegung um und wiegt im Durchschnitt 20 kg. Das ergibt eine Gesamtenergieeffizienz von etwa 70 %. Das ist eine 40-fache Verbesserung. Say no more, folks.

2. Platz

Die nächste große Sache, die uns um die Ohren fliegen wird, ist das Parken. In den USA gibt es etwa 8 Parkplätze für jedes Auto. In städtischen Gebieten ärgern wir uns über die unordentlich herumstehenden Motorroller. Das kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Aber was mir große Probleme bereitet, sind die vielen Autos, die in all unseren Städten eine Straße nach der anderen blockieren. Dazu kommt, dass sie meistens stillstehen und nur zu etwa 2 % der Zeit benutzt werden. Sie verbrauchen also im Grunde wertvollen Platz umsonst, da sie nicht durchgehend genutzt werden. Auch die Art und Weise, wie wir dieses Stück Land bewerten, ist wirklich verwirrend.

Nur wenige Meter neben dem Parkplatz gibt es ein Grundstück, das wir mit 10 k pro m2 bewerten. Der Parkplatz kostet 2 Euro pro Stunde. Die Stadt monetarisiert also nicht einmal die Autos, die nicht benutzt werden. Meiner Meinung nach ist das seltsam. Ich schlage vor, dass die Stadt einen Parkservice einrichtet, um dieses Problem zu lösen. Parken wir also die Autos außerhalb der Stadt und nutzen diesen Platz für schönere Dinge.

3. Nachhaltigkeit

Das Offensichtliche. Kleine Fahrzeuge verursachen keine Umweltverschmutzung. Kleine Fahrzeuge sind auch billiger in der Herstellung, billiger zu kaufen und haben einen geringeren ökologischen Fußabdruck als Autos. Es ist einfach eine handlichere Lösung, um es nachhaltiger zu machen. Der große offensichtliche Trend ist die Verlagerung der Produktion von Asien näher an die Absatzmärkte heran. Der Grund dafür ist, die Lieferkette nachhaltiger zu gestalten, die Vorlaufzeiten zu verkürzen, die Logistik zu optimieren und bedarfsgerechter zu handeln.

4. Sicherheit

Ich glaube, dass viele Leute das falsch verstehen. Viele fühlen sich unsicher, wenn sie mit einem Mikromobilitätsfahrzeug fahren. Das liegt nicht am Mikromobilitätsfahrzeug selbst. Es liegt daran, dass man von einem Auto oder einem Lastwagen angefahren werden könnte. Das kann tödlich enden. Die Lösung des Problems besteht darin, mehr geschützte Infrastruktur für Mikromobilität zu schaffen, aber noch mehr darin, die Anzahl der Autos und Lastwagen in den Städten zu reduzieren. Das wird der Mikromobilität mehr Raum geben, sie sicherer machen und das Leben und die Qualität in der Stadt verbessern.

5. Gesunde Städte

Städte sind weitgehend für Autos und Straßen gemacht. Das diktiert so ziemlich die Planung der Stadt. Aber in letzter Zeit konzentrieren sich immer mehr Städte auf die Gesundheit der Stadt als auf Straßen, und Menschen scheinen das zu lieben. In Stockholm werden einige Straßen im Sommer autofrei und die Straßen erwachen zum Leben. Restaurants werden vergrößert, Grünflächen bepflanzt, Chill-Areas eingerichtet usw. Wenn du die Bewohner in diesen Vierteln fragst, würde ich einen Besen fre**en, wenn auch nur eine einzige Person die Autos vermisst.

  • Rickard Bröms, Gründers & CEO von Vässla.